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Streusalz wird knapp

16.12.10 : 12:24 : 251 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Rheinisch-Bergischer Kreis

Auch bei der Kreisstraßenmeisterei werden – wie zurzeit fast überall – die Streusalzvorräte wieder knapp. „Wir haben zurzeit noch einen Restbestand von 50 Tonnen Streusalz; das ist ein Viertel unseres Lagervolumens und wir warten schon länger auf Nachlieferung, trotz verbindlicher Lieferverträge leider bisher vergeblich“ sagt der Leiter der Kreisstraßenmeisterei Gerd Key. „Das restliche Streusalz wird vorgehalten zur Streuung von kritischen Gefällestrecken und zur Streuung zu besonders kritischen Zeitpunkten, zum Beispiel beim Auftreten von Blitzeis“, erklärt Key. Blitzeis kann entstehen, wenn Schneeregen oder Regen auf gefrorenen Untergrund fällt. Eine solche Situation kann heute auftreten. Außerdem wird der zurzeit noch vorhandene Salzvorrat zum Mischen von Salzsole verwendet. Der Einsatz von Salzsole ist bei Glatteis wichtig, damit das Streumittel auf den Fahrbahnen haftet. Die Kreisstraßenmeisterei begegnet dem Salz-Lieferengpass, indem sie abstumpfende Stoffe, wie Sand oder Splitt, verwendet. Diese Stoffe sind in ausreichender Menge verfügbar. Auch die anderen Streudienste in der Region verhalten sich entsprechend. Durch die Wettervorhersagen und Meldungen in den Medien haben sich Streudienste und Verkehrsteilnehmer auf die Situation vorbereiten können. Die Streudienste werden nach besten Kräften der besonderen Situation begegnen.

Die Kreisverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer um entsprechend vorsichtiges Verhalten auf den Straßen.


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