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Päckchenaktion der Bergisch Gladbacher Tafel

29.11.11 : 12:55 : 146 mal gelesen : Verstoß melden
veröffentlicht von Unserort Redaktion für
Stadt Bergisch Gladbach

Der Tafelvorsitzender: Marcus Fehler, Bürgermeister Lutz Urbach und der stellvertretende  Tafelvorsitzender Markus Kerckhoff.

Auch Weihnachten 2011 soll in unserer Stadt niemand leer ausgehen

Niemand soll aus finanziellen Gründen Weihnachten ohne Päckchen feiern. Das hat sich die Bergisch Gladbacher Tafel auf die Fahne geschrieben und bittet alle Bürger der Stadt um Päckchen für bedürftige Menschen. Bürgermeister Lutz Urbach ist Schirmherr der Aktion, die bereits zum fünften Mal stattfindet. „Ich bitte alle Kräfte in unserer Stadt, in der Weihnachtszeit auch an Menschen zu denken, denen es nicht so gut geht“, appelliert der Bürgermeister, der traditionell das erste Paket für die Aktion spendet, das vom Rathausteam liebevoll geschnürt wurde. „Ziel ist es, dass die Bürger anderen Bürgern in ihrer Stadt, denen es nicht so gut geht, etwas Gutes tun“, sagte der stellvertretende Tafelvorsitzende Markus Kerckhoff. Gespendet werden darf alles, was Freude bereitet: haltbare Lebensmittel, Spielzeug, Weihnachtsschmuck oder kleine Geschenke.

Unterstützt wird die Tafel-Weihnachtsaktion von der Kreissparkasse Köln, VR Bank Bergisch Gladbach, Raiffeisenbank Kürten-Odenthal und der Bensberger Bank, die ihre Bergisch Gladbacher Filialen vom 26. November bis zum 15. Dezember als Sammel- und Annahmestelle zur Verfügung stellen. Im Bürgerhaus Bergischer Löwe können zusätzlich Pakete am Donnerstag, 15. Dezember, von 10 bis 18 Uhr abgegeben werden.

Die Verteilung an die bedürftigen Menschen in der Stadt erfolgt am Freitag, 16. Dezember, von 12.30 bis 17.30 Uhr im Bergischen Löwen. Tafel-Vorsitzender Marcus Fehler betonte: „Hier hilft man Menschen aus der Nachbarschaft, die nachweisen müssen, dass sie bedürftig sind.“ Denn die Empfänger eines Päckchens müssen ihre Bedürftigkeit, wie bei der Tafel üblich, belegen.

In den vergangenen Jahren musste kein Tafelkunde am Ausgabetag ohne ein liebvoll geschnürtes Päckchen nach Hause gehen. Im vergangenen Jahr waren es beispielsweise knapp 600 Stück. Einige Spender schnürten besondere Päckchen und schrieben darauf, für wen sie bestimmt sein sollten: zum Beispiel „für eine Familie mit mehreren Kindern“ oder „für eine Dame über 60 Jahren“.
http://www.bergisch-gl…r-tafel.de


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